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FBPH sucht Musiker

Die Frankfurter Bläserphilharmonie sucht vorrangig Musiker an folgenden Instrumenten

•    Horn
•    Fagott / Kontrafagott
•    Bassklarinette
•    Es-Klarinette

•    Schlagwerk / Mallet Percussion
•    Kontrabass
•    Projektweise:
Harfe/Klavier/E-Bass/Violoncello

•   ...

 

Musik zum "Augen schließen und genießen"

Ein Haus im tiefen herbstbunten Hunsrück, in der Nähe der kleine Ort Seesbach. Dort hat die Frankfurter Bläserphilharmonie das letzte Wochenende verbracht – mit Proben und mit einem Benefizkonzert zugunsten der Sanierung des Seesbacher Spielplatzes.

 

Über das Konzert am 10. November schreibt Reinhard Koch von der "Allgemeinen Zeitung":

 

15.11.2012 - SEESBACH

 

Von Reinhard Koch

 

BENEFIZKONZERT Frankfurter Bläserphilharmonie und evangelischer Kirchenchor Seesbach treten in Semendishalle auf

 

Ovationen im Stehen der begeisterten Zuhörer in der Semendishalle waren der verdiente Lohn für ein großartiges Benefikonzert, das die Frankfurter Bläserphilharmonie unter Leitung von Manfred Beutel ablieferte. Das Ensemble gastierte auf Vermittlung von Carmen Khoury - ihre Tochter Natascha Khoury-Küpper gehört dazu - zum Probenwochenende in Seesbach und schenkte der Gemeinde dieses Konzert, dessen Erlös der Arbeit des „Semendisvereins“ zugute kommen wird.

 

 

Klassische und zeitgenössische Originalliteratur, Transkriptionen klassischer und zeitgenössischer Musik sowie Musical- und Filmmusikarrangements gehören zum Repertoire der Bläserphilharmonie, die es seit zehn Jahren gibt und die zu den über die Grenzen Frankfurts hinaus bekannten Orchestern für symphonische Blasmusik gehört. Das Ensemble, das sich in der Tradition der amerikanischen „Windbands“ sieht, besteht aus Schülern, Studenten, jungen Berufstätigen und einigen wenigen, die ihre Instrumente studiert haben. Gemeinsam präsentierten sie einen recht professionellen Klangkörper. Stefan Wolkenfeld führte gekonnt durch das fast zweistündige, abwechslungsreiche Programm.

 

Der Einstieg gelang mit dem Werk des Allgäuer Komponisten Kurt Gäble, „Der blaue Planet“, der zeitkritisch Stellung bezieht zu den Problemen unserer Gesellschaft mit der Natur. Glockentöne am Ende des Werkes sollen die letzte Chance symbolisieren, einen neuen Weg einzuschlagen.

 

„Remember Me“, ein Instrumentalwerk, das aufgrund seiner nahezu unendlichen Melodie, seiner Stimmführung und seiner Harmonik fast an die Musik von Wagner erinnert, wie es Stefan Wolkenfeld ankündigte, war ein Werk voller Emotionalität und Dynamik, ein Stück zum „Augen schließen und genießen“.

 

Der evangelische Kirchenchor unter Leitung von Monika Partenheimer intonierte „Himmel, Erde, Luft und Meer“, die von des Schöpfers Ehr’ zeugen. Und der Chor war auch eingebunden in den Klassiker der symphonischen Blasmusik, „Of Sailors and Whales“. Es waren fünf Szenen nach dem weltberühmten, 1851 erschienenen Roman „Moby Dick“, die der Komponist Francis McBeth als „plakativ anschauliche, musikalische Charakterstudien“ angelegt habe, informierte Wolkenfeld.

 

Hexe und Heilige

 

Nicht minder dramatisch ging es weiter mit der Hysterie um die Ellwangener Zwillinge Helena und Sibylla, die sich im 16. Jahrhundert abspielte. Die eine wurde gefoltert, die andere verehrt: „Die Hexe und die Heilige“.

 

Mit dem Paso Doble „El Cartero“ des Komponisten Hans van der Heid erzählte das Orchester die Geschichte des Stierkampfes.

 

Das letzte Stück im Programm sagte der Moderator nicht an, ließ dafür gleich die Noten sprechen. Es waren „Oberkrainer-Melodien“, die die Zuhörer mit Begeisterung aufnahmen. Natürlich kam die erwartete Zugabe mit einer Polka: „Stelldichein in Oberkrain“.

 

Die glücklichste Frau an diesem Abend war sicherlich Carmen Khoury, die, ob des großen Erfolges allen Grund dazu hatte.

 

Wolkenfeld überreichte Ortsbürgermeisterin Antonie Ullrich gleich die „Schatzkiste“ mit den Eintrittsgeldern. „Ich habe selten ein so tolles Konzert erlebt in der Semendishalle“, schwärmte sie.

 

Quelle: Musik zum „Augen schließen und genießen“ (Allgemeine Zeitung, 15.11.2012)

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